Abstrakte Kunst

Vielleicht sehen Sie einen Geist, vielleicht Wolken über einem See, vielleicht das Meer, vielleicht eine Frühlingswiese, vielleicht denken Sie an Seidenmalerei, vielleicht aber auch an Nordlichter …. diffuse Flächen in grün, ocker, türkis, blau und weiß, scheinbar ineinanderlaufend… nicht greifbar, nicht gegenständlich, es ist abstrakt! Vollkommen von dem losgelöst, was es sein soll. Vollkommen abstrahiert – getrennt von dem, was es darstellen soll. Der Titel des Werkes von Cornelia Comor lautet „Der Gruß“. – Man fragt sich Warum? - Warum aber auch nicht? In der Kunst der Moderne ist alles erlaubt, so abstrakt es auch sein mag. Das Werk steht für sich! – Es wirkt!

Die Anfänge der Abstraktion in der Kunst finden sich Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts. In der Malerei des Impressionismus und Kubismus finden wir die ersten gegenstandslosen Kunstwerke in der Kunst. Pablo Picasso, Jean Arp, Georges Braques, Wassily Kandinsky, … sie alle waren Künstler, die wir mit Abstrakter Kunst verbinden. Und sie haben den Weg bereitet für viele weitere Experimente in der Kunst. Die Moderne ist voller abstrakter Stilrichtungen. Futurismus, Konstruktivismus, Suprematismus, Dadaismus, Neoplastizismus, Neue Sachlichkeit, Surrealismus, abstrakter Expressionismus, Neoexpressionismus, Konzeptkunst, … die im Nationalsozialismus als Entartete Kunst verbotenen Stile der Abstrakten Kunst setzten Zeichen und Impulse, die Künstler bis heute inspirieren.
Künstler wie Roland Fibinger setzen sich mit Pointilismus, und Abstraktem Expressionismus auseinander und verbinden bisweilen einzelne Strömungen miteinander, oder lassen sich von großen Namen wie Jackson Pollock inspirieren.
Reinhold Hasslöchers „Streuobstwiese“ könnte man mit Monet vergleichen.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen beim Besuch unserer Seite kunst-ticker.com ein bestmögliches Online-Erlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr erfahren